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Aktuelles Thema: Der Corona-Virus

Die Zahl der an Corona infizierten Personen in Schleswig-Holstein steigt dynamisch an und die Entwicklung lässt vermuten, dass wir den Höhepunkt noch nicht erreicht haben. Es ist daher oberstes Gebot, dass wir alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und Zeit zu gewinnen. Das Gesundheitsministerium unter der Führung von Minister Dr. Heiner Garg hat schnell auf die Situation reagiert und ein Krisenzentrum eingerichtet. Gleichzeitig hat er in Abstimmung mit dem Kabinett Maßnahmen erlassen, die die Kontaktmöglichkeiten mit möglicherweise infizierten Personen stark einschränken.

Gerade heute (20. März 2020)  hat unsere Landesregierung die Regeln weiter angepasst und eine Verschärfung der Beschränkungen von privaten Versammlungen beschlossen. Im neuen Runderlass heißt es: “Private Veranstaltungen, wie Geburtstagsfeiern, Grillabende oder ähnliche Veranstaltungen, sowie Ansammlungen von Personen im öffentlichen Raum sind ab einer Teilnehmerzahl von mehr als fünf Personen zu untersagen, sofern keine Verwandtschaftsverhältnisse ersten Grades bestehen.” Dieser Eingriff in die Freiheitsrechte der Menschen wurde natürlich sorgfältig abgewogen.

Die Maßnahmen sind drastisch, aber leider notwendig. Es existiert kein Impfstoff gegen das Corona-Virus. Zudem treten bei infizierten Personen häufig keine oder nur leichte Symptome auf, sodass das Virus unbemerkt und unverschuldet weitergegeben wird. Für junge und gesunde Menschen scheint die Erkrankung verhältnismäßig harmlos zu verlaufen. Für ältere und chronisch kranke Menschen kann das Virus jedoch lebensgefährlich werden.

Als Politik müssen wir dafür sorgen, dass unsere medizinische Versorgung gewährleistet bleibt. Wir sind gut ausgestattet mit Intensivbetten und Beatmungsgeräten, aber Plätze und Geräte sind natürlich auch begrenzt. Die jetzt ergriffenen drastischen Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass so wenig Menschen wie möglich gleichzeitig am Corona-Virus erkranken. Gleichzeitig wollen wir verhindern, dass zu viele Menschen erkranken, die wir für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Aufgaben und der Sicherstellung von Grundbedürfnissen benötigen. Jede erkrankte Pflegekraft, jede erkrankte Person im Bereich Lebensmittelversorgung fehlt im System und verschärft die Lage.

Der einzig wirksame Schutz ist daher derzeit der, sich gar nicht erst zu infizieren. Ich appelliere eindringlich, sich an die erlassenen Maßnahmen und die Hygienevorschriften zu halten. Je früher und je nachdrücklicher wir das beherzigen, desto schneller wird man hoffentlich diese strikten Maßnahmen auch wieder aufheben können.

Das Gesundheitsministerium bewertet die Lage laufend neu und nimmt Anpassungen vor. Aber wir brauchen auch Ihre Unterstützung vor Ort, um die Situation zu bewältigen. Klären Sie auf und geben Sie gerne die Informationen weiter, die die Ministerien und der Krisenstab zur Verfügung stellen. Aktuelle Infos und erlasse gibt es zum Beispiel hier: www.schleswig-holstein.de/coronavirus

Ich stehe Ihnen gerne jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und gebe alle mir zur Verfügung stehenden Informationen weiter. Aber ich bitte auch um Verständnis, dass wir nicht sofort auf alle Fragen eine Antwort haben werden. Aber ich sage zu, dass wir alle Sorgen und Nöte sammeln und uns um Lösungen kümmern werden. Wie für alle Menschen in diesem Land ist diese Situation auch für uns Abgeordnete kein Tagesgeschäft. Doch wir arbeiten sehr hart daran, dass Schleswig-Holstein diese schwere Zeit meistert.

Eine Sache ist mir noch ganz wichtig: Dank und Respekt an alle Krankenschwestern und -pfleger, Ärztinnen und Ärzte, Altenpflegerinnen- und pfleger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Gesundheitsämtern und an alle, die in diesen Wochen an ihre absolute Belastungsgrenze gehen, um die gesundheitlich Schwächsten in unserer Gesellschaft zu versorgen. Viele arbeiten schon im normalen Betrieb am Limit. Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz!

Viele Grüße und bleiben Sie gesund

Ihr Oliver Kumbartzky

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